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Sommertreff der Region am 8. September 2012

Wir treffen uns in Neviges

Prof. Hans Kessler: "Allmacht oder Ohnmacht? Über Gottes Wirken in der Welt"

Am 25. Oktober 2012 erwartet uns ein spannendes Thema  in Gerresheim in Zusammenarbeit mit der ASG.

Bundesfest der Region am 8. 12. 2012

Maria Eilers, Bonn, wird im Rahmen des Bundesfestes sprechen über "Älter werden".

Vorankündigung: Prof. Klaus Töpfer kommt - 8. April 2013

Wir freuen uns über die grundsätzliche Zusage - Näheres zu Ort und Zeit später - Thema "Die Verantwortung des Christen für die Eine Welt".

Einkehrtag und Mitgliederversammlung am 4. 3. 2012

Anstelle des erkrankten Bbr. Pater Dr. Benno Kuppler übernahm Bbr. Dr. Kurt-Peter Gertz die inhaltliche Gestaltung des Einkehrtages. Die knapp 60 Teilnehmer erfuhren anhand der sieben in der Bibel über Maria berichtenden Abschnitten, wie wir "Mit Maria glauben lernen" können. Die verschiedenen Ereignisse zeigen uns, wie Maria Vorbild sein kann, um die Sendung und das Verhalten ihres Sohnes Jesus immer besser zu verstehen. Beharrlich hat sie ihren Sohn trotz Zweifeln und Zurechtweisungen begleitet, bis unter das Kreuz. Alle Teilnehmer haben sicher noch neue Akzente im Leben der Gottesmutter erfahren, die auch für ihr Verhältnis zu Christus wichtig und hilfreich sein können.

In der Mitgliederversammlung wurde u.a. die Leitung der Region neu gewählt - vgl. unter "Düsseldorf".

Kurzberichte zu Regionalveranstaltungen

Bundesfest der Region am 10. 12. 2011

 Etwa 80 Teilnehmer erlebten nach dem Kaffee mit Erzählen einen sehr informativen Vortrag von Minister a.D. Armin Laschet zum Them "Deutschland auf dem Weg zur Aufsteigerrepublik - Zuwanderung als Chance". Der Umgang mit Einwanderern war lange Zeit defizitär; die vielseitigen Aspekte einer Integration wurden stiefmütterlich behandelt. Das hat sich nun geändert. Vor dem Hintergrund der Tatsache, daß wir in 15 bis 20 Jahren 5 Millionen weniger deutschgebürtige Einwohner haben werden, ist qualifizierte Einwanderung ein strategisches Ziel. Vor allem aber geht es darum, die Menschen mit Zuwanderungshintergrund und die jungen Menschen aus  sozial prekären Lebensverhältnissen mehr als bisher an Bildungschancen heranzuführen. Damit muß schon im Vorschulalter intensiv begonnen werden. Oft kann dies von den Familien nicht geleistet werden. Daraus begründet sich der Schwerpunkt, der jetzt auf Kindertagesstätten und auf Deutsch-Kenntnisse als Grundlage für die Einschulung gelegt wird. Auch die musische und sportliche Erziehung sollte intensiviert werden. Unsere Gesellschaft muß auch akzeptieren, daß religiöse Grundlagen eine Verwurzelung brauchen - so wie wir Erwachsenen und Älteren in einem chrsitlichen (katholischen) Milieu groß geworden sind. Eine solche Beheimatung ist für die Muslime genau so wichtig - allerdings im Rahmen unserer Verfassung und nicht in Abkapselung. Großer Beifall als Anerkennung für den Referenten! Mit musikalischer Umrahmung, Abendmesse, Buffet und einem adventlichen Singen können wir auf ein sehr gutes Bundesfest zurückblicken.

Tagung der Westregionen in Bensberg

Am Treffen nahmen ca. 60 Bundesgeschwister teil. Es gab fundierte Vorträge und interessante Diskussionen.

Du oder Es ? - Zur Frage nach dem personalen Gott -

Der Abend mit Bbr. Franz-Josef Nocke am 14. 10. 2011 war in der Tat spannend. Im Flug verging die Zeit. Einige Gedanken dazu:

Vielen Menschen fällt die Du-Anrede Gottes heute schwer, angesichts des Erkenntnis-Horizonts, den die Menschheit erreicht hat. Aber die vielen Varianten einer Umschreibung - z.B. Urgrund, All-Existenz, unergründliches Geheimnis, göttliche Kraft ... - können sie weiterhelfen?

Es gibt viele Gründe für die Verunsicherung, ja Ablehnung einer personalen Gottes-Vorstellung, und letztlich bleibt "Gott" immer ein Geheimnis - selbst wenn wir Jesus folgen, der von sich gesagt hat, wer ihn kenne, kenne den Vater. Aber das Bild aus menschlichen Zügen verstellt einen Zugang. Kann unser Suchen und Fragen eine Antwort finden, ein Ziel erkennen? Wir ahnen einen Pfeil in eine unendliche Ferne, ein Geheimnis in uns selbst: Gott außen (transzendent) und innen (immanent). Auch die Bibel spricht nicht nur von einem personalen Gott; sie spricht in Bildern vom Feuer, Fels, Sturm, leisem Säuseln des Windes ... - Jede Aussage über Gott ist mehr falsch als richtig. Man kann nicht nur "DU", aber auch nicht nur "ES" sagen - kein Entweder - Oder. Gott ist kein Abstraktum. Das Geheimnis lüftet sich ein wenig, wenn sich Gottes Atem uns zuwendet - Heiliger Geist - ein Brunnen im Herzen, Worte im Schweigen ...

Sommertreff am 3. September 2011 in Kempen

29 Bundesgeschwister haben bei einer Führung nach Kaffee und Kuchen und bei strahlendem Sonnenschein das sehr sehenswerte Kempen kennengelernt. Bundesschwester Erika Berger hat uns die Stadtkirche mit ihrer Geschichte und ihren Kunstwerken näher gebracht. Nach der Abendmesse in der Kapelle de Krankenhauses und einem Abendessen in historischem Fachwerk-Ambiente ging ein runder gemeinsamer Treff zu Ende. Die Möglichkeit, Fahrdienste für Nicht-Autofahrer zu nutzen, hat sich bewährt und könnte bei weiteren Treffen ausgebaut werden. Auch eine Busfahrt kann erwogen werden.

Einkehrtag 2011

Hoffnung über den Tod hinaus. Fast 65 Teilnehmer erlebten mit Bbr. Prof. Dr. Franz-Josef Nocke einen für ihre persönliche Orientierung sehr bereichernden Tag. Viele der Anwesenden haben noch die Vorstellungen der neuscholastischen Theologie am Anfang des 20 Jhdts. „gelernt“. Dann ereignete sich eine große hermeneutische Weichenstellung – nicht zuletzt auch durch Erkenntnisse und Anfragen der reformatorischen Theologie. Die dualistische Sicht – Leib und Seele als zwei getrennte Realitäten – wurde (wieder) ersetzt durch eine Gesamtsicht auf den Menschen als Einheit göttlicher Schöpfung mit Leib, Geist, Seele. Durch alle Veränderungen von Sichtweisen unter Adaption der jeweiligen kulturellen Entwicklung hindurch haben die Christen mit dem Blick auf Jesus, den Christus, letztlich immer an der ungeteilten Ganzheit des Menschen in all seinen Aspekten festgehalten. Und in der Auferstehung Christi von den Toten ist der Blick auf unsere eigene ganz-leibhaftige Auferweckung begründet.

 

Die Theologie kann nur Wegweisung für den Glauben geben, indem sie das Geheimnis der Liebe und Zuwendung Gottes zu den Menschen übersetzt und interpretiert in Bilder und Vorstellungsmodellen, die auch von der Vernunft akzeptiert werden können. Franz – Josef hat einfühlsam und überzeugend über einen Glauben an die Begegnung des ganzen Menschen mit Gott – seine Auferstehung im Tod, seinem Ankommen in der neuen Stadt – gesprochen. Dazu gehört auch eine „Läuterung“ von seinen Schwächen und eine „Letzt-Entscheidung“ beim Blick in die Augen des liebenden, aber auch gerechten Gottes. Der Mensch bleibt frei in seiner Entscheidung – auch in einer totalen Negation. Die Liebe muß aus der Freiheit kommen. Ewiges Leben ist kein statischer Zustand, sondern ein nicht endender schöner Weg, ein wunderbares Unterwegssein. – Danke dem Referenten für dieses Nachdenken und die Erläuterungen zu wichtigen Nachfragen!

Bundesfest der Region 2010

 Unser Bundesfest 2010 war eine gute Zeit des Zusammenseins. Zunächst bei Kaffee, Tee und Blätzchen, begleitet von vielen Gesprächen und bei vielen bekannten Klängen des „Wuppertaler Salonorchesters“.

Der anschließende Vortrag unseres Bundesbruders Prof. Dr. Bruno Nikles (Uni Duisburg-Essen) über gesellschaftliche Umbrüche lenkte den Blick auf Entwicklungstrends in Bevölkerung, Bildung, Familie, Einkommens- und Vermögensstrukturen und auf Probleme der Migration. Der Chronist kann nur betroffen feststellen, wie weit absehbare Realitäten der mittelfristigen Entwicklung und eine von Tag zu Tag zelebrierte Schönfärberei und Verniedlichung durch gesellschaftlich relevante Kräfte und vor allem durch auf Wahlen und Stimmenfang schielende Politiker auseinanderklaffen. Nur ein Beispiel: Da wackeln politische Großsprecher beim Thema „Rente mit 76“ herum – obgleich die schon vorhersehbaren Relationen z wischen Alt und Jung und zwischen den Potentialen für Renten- und Gesundheitsvorsorge und der kommenden Nachfrage nach Leistungen aus diesen Systemen viel dringlicher für eine „Rente mit 70 oder gar 75“ sprechen – und für eine nachhaltige Neubewertung der Einkommensstrukturen zugunsten der Pflegeberufe... Oder die Differenzierungen, die sich in der Einkommensstruktur entwickeln mit der Folge, dass die Position der Mittelschicht, die für die gesellschaftliche Solidarität von hoher Bedeutung ist, ausgehöhlt wird..

Der Vergleich solcher Daten, die zum großen Teil aus einem internationalen sozio - ökonomischen Panel stammen , sollte eigentlich Anlass für eine realistischere Information der Bevölkerung sein. Aber das gefährdet Einschaltquoten, Druckauflagen und Wähler- und Nichtwähler-Sympathien. Jedenfalls dankten die 80 Teilnehmer unserem Bundesbruder mit anhaltendem Beifall für seinen engagierten Vortrag.

Die Eucharistie zum „Gaudete - Sonntag“feierten wir mit unserem Regionalkaplan Dr. Kurt-Peter Gertz. Johannes der Täufer , der Prophet und „Engel“ (Bote) stand im Blick der Lesungen und der Predigt.

Nach einem schmackhaften Abendbuffet haben wir dann zum Ausklang noch einige Lieder aus jüngeren Jahren unserer Gemeinschaft stimmstark gesungen.

Sommertreff 2010

Am Sommertreff in Mettmann nahmen 31 Mitglieder bei herrlichem Wetter teil. Das traditionelle Treffen bot mit einer Stadtführung, einem Besuch im Neandertalmuseum oder einem Rundgang um das Wildgehege Neandertal interessante Einblicke und Informationen derKreisstadt. Daneben gab es genügend Zeit zum Gedankenaustausch und zur Vertiefung von Kontakten.

Für das nächste Jahr planen wir den Sommertreff in Kempen am Nierderrhein - wahrscheinlich am 3. September 2011.

Einkehrtag der Region 2010

Der Einkehrtag am 7. März 2010 mit Regionalkaplan Dr. Kurt Peter Gertz unter dem Titel "Kreuzwege" fand großes Interesse.

Kurt-Peter hat uns zunächst die Entwicklung der „Kreuzwegsidee“ von der Zeit der Kreuzzüge über die Errichtung von Bauten in Verbindung mit der Passionsgeschichte (sog. Heilige Gräber , Calvaires u. a.), die ersten bildlichen Darstellungen (Tiepolo) und die Nazarener - Kreuzwege im 19. Jahrhundert bis zu den modernen Kreuzwegen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erläutert. Daran schloss er einige grundsätzliche Gedanken zu dem schwierigen Verhältnis von Kirche und Kunst an: Die Passionsgeschichte dürfe nicht nur illustriert werden, sondern müsse mit der heutigen Zeit in Verbindung gebracht werden; es gehe nicht um Dekoration, sondern eher um Provokation. Zu den erstmals 1625 erwähnten 14 Stationen des heute üblichen Kreuzwegs wies Kurt-Peter darauf hin, dass diese nur zum Teil ihre Grundlage in der Bibel haben. Auffallend sei, dass ein Schwerpunkt in den Begegnungen mit Menschen liege. Anschließend stellte Kurt-Peter als konkrete Beispiele vier moderne Kreuzwege vor: von Henri Matisse in der Kapelle du Rosaire in Vence, von Bert Gerresheim im Dom zu Münster, von Günter Fischermann nach dem Kreuzweg in Glehn und von Theresia Schüllner in der Kirche St. Martin in Kaarst. Kurt-Peter interpretierte die einzelnen Darstellungen und trug dazu eindrucksvolle Meditationstexte vor.

 

Bundesfest der Region Düsseldorf 2009

Mehr als 70 Bundesgeschwister haben an dem Bundesfest am 05.12. 09. im Gemeindezentrum der Hl. Familie teilgenommen. Aufmerksam haben sie dem Referat von Stefan Vesper „ Zur Zukunft der Verbände in der Kirche von morgen“ zugehört und sich aktiv an der Diskussion beteiligt. Wir haben viel Ermunterung gespürt, die sich in den Leitthesen spiegelte. So hat Stefan auf Bischof Warnke verwiesen: „Nichts wird in der Kirche mehr so sein wie es war“, und uns aufgerufen mitzuwirken „ Wir sind nicht Zuschauer, sondern Mitspieler“. Auch der Abschluss mit dem gemeinsamen Singen fand viel Zustimmung.