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		<title>KMF: aktuelle Meldungen</title>
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		<description>Aktuelle Meldungen der KMF</description>
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			<title>KMF: aktuelle Meldungen</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 02 Jan 2013 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Katholikentag: Es geht mehr, als Du denkst</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/katholikentag-es-geht-mehr-als-du-denkst-228/</link>
			<description>Die KMF ist in Mannheim präsent. Podiumsveranstaltung: &quot;Generationen im Gespräch über den Glauben&quot;.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der KMF-Stand beim Katholikentag befindet sich auf der Kirchenmeile am Friedrichsplatz (IV Stand Nr. 09).
<div id="id_4fb208596e7635724052802" class="text_exposed_root text_exposed"> Am 18. Mai treffen sich Interessierte ab 18.30 Uhr für ein Stündchen oder länger in der Gutsschänke Henninger, T6 28 – 29, 68161 Mannheim (schräg gegenüber dem Nationaltheater).<br /> Gemeinsam mit dem Kreis katholischer Frauen im Heliand-Bund, Katholische Studierende Jugend und Quickborn-Arbeitskreis veranstaltet die KMF eine Podiumsveranstaltung am Donnerstag, den 17. Mai, von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr in der Aula der Eberhard-Gothein-Schule, U2 2-4, mit dem Thema: &quot;Es geht mehr, als Du denkst. Generationen im Gespräch über ihren Glauben.&quot;<br /><br /> </div>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Runde um den Tisch. Worum es in der KMF geht.</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/die-runde-um-den-tisch-worum-es-in-der-kmf-geht-227/</link>
			<description>Was ist gelebte Spiritualität? Was macht unsere Gemeinschaft aus? Woher kommt die Kraft zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Eigentlich sollte dies ein systematischer Artikel werden: Programm, Praxis, geschichtliche Wandlungen, heutige Bedeutung der Spiritualität im Bund Neudeutschland. Aber dann merkte ich: das schaffe ich nicht. Gerade weil ich schon über 65 Jahre in diesem Bund bin – und er in mir: er lebt in meinem Denken und Empfinden, am ehesten zu vergleichen mit dem Einfluss meiner Eltern. Mir fehlt der Abstand, zu sehr stecke ich selber mitten drin. Also muss ich mich darauf beschränken, einige persönliche Erinnerungen aufzuschreiben und, mehr assoziativ als systematisch, dazu einige Gedankensplitter zu notieren.&nbsp;
<b>Das Netz</b>
Kürzlich besuchte mich ein Dutzend junger Leute, von denen ich anfangs nur wenige persönlich kannte. Sie hatten als Studierende in Köln eine KSJ-Gruppe gegründet. Sie wohnen zwar nicht alle dort, einige sind schon beruflich unterwegs, andere noch im Studium (Medizin, Geschichte, Sport, Theologie u.a.), treffen sich aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit und nennen ihre Gruppe „mitRheinander“ – worin zum Ausdruck kommt, dass sie sich geographisch durch die Rhein-Schiene (Bonn – Köln – Niederrhein) und intentional durch das „mit“ verbunden wissen.
Diesmal trafen sie sich also in Duisburg. Sie nahmen am Sonntagsgottesdienst unserer Karmel-Gemeinde teil und kamen danach in meine Wohnung. Da waren sie dann praktisch die Gastgebenden und ich wurde ihr Gast. Sie packten aus und verteilten, was sie mitgebracht hatten: ein paar einfache Sachen zum Essen und Trinken. Während wir aßen und tranken, stellten sie sich persönlich vor, sie erzählten von Studium oder Beruf, auch von ihrer unterschiedlichen Nähe zur Kirche und zu den Vokabeln des Glaubens, und kamen schließlich auf das besondere Thema zu sprechen, das sie sich für dieses Treffen vorgenommen hatten: Wie an Auferstehung glauben? Am Schluss der Vorsatz, uns wieder zu treffen.
Diese sympathische Begegnung ließ mich gut 65 Jahre zurückdenken. Zum Beispiel an eine alte Vikarie in der Bleichstraße in Bochum. Dort wohnte, wenige Minuten von unserm Gymnasium entfernt, Seppel Vedder, unser ND-Gruppenkaplan. Ich weiß nicht, wie viele Male wir uns bei ihm getroffen haben. Ein Anlass fand sich immer. Es genügten schon ein paar Fahrräder vor der Haustür: andere waren also schon da. Zu besprechen gab es immer etwas.
&nbsp;Es wurde erzählt, auch heftig diskutiert, gesungen und gelacht. Zum Adventssingen brachte jeder ein Butterbrot mit – den Kartoffelsalat lieferte Seppels Schwester Gertrud. Dickere Probleme, zum Beispiel über die berufliche Zukunft, erörterte man in abendlichen Zweiergesprächen. Die „Nachtsitzungen“ wurden manchmal von unseren Eltern gerügt: wann kommt der Junge endlich nach Hause? ... Das Haus in der Bleichstraße ist längst abgerissen; aber das Bild hat sich mir eingeprägt.&nbsp;
Jede Woche war „Heimabend“. Eine Zeitlang in einer wunderbar alternativen Umgebung: In der Nachkriegszeit wusste man aus nichts etwas zu machen. Aus den Ruinen konnte man Backsteine gewinnen, auf dem Gelände einer stillgelegten Ziegelei bauten wir uns ein Heim. Etwa zehn Quadratmeter, eine Tür, ein Fenster, ein Ofen. Und Schemel, die wir im Kreis aufstellten. Im Kreis, das war wichtig!&nbsp;
Bei schönem Wetter gingen wir raus und kletterten auf das leere Dach der alten Ziegelei, saßen auf den Dachsparren, schauten über die umliegenden Felder, einer las eine spannende Geschichte vor, wir sangen unsere Lieder: von wilden Gesellen und romantischen Naturerfahrungen, von Minnesängern und Sankt Jörg, dem „edlen Reitersmann“, vom „Brunnen im Herzen“ und dem „innersten Singen“ – und fast nahtlos kam die Transzendenz ins Spiel. Leider hatte unser Musiklehrer mich für unmusikalisch erklärt. Das bremste sehr meine Gesangskompetenz; aber das hinderte nicht, dass diese Lieder mir unter die Haut gingen – und manchmal heute noch nachklingen. Jede Woche ein neuer Höhepunkt. Da wollte man nicht fehlen.
Wir wohnten über die Stadt verstreut, aber mit dem Fahrrad waren alle gut erreichbar. Ludwig und Willi kamen zu uns und halfen beim Aufbau eines Fahrradschuppens, bei Willi bastelten wir Puppenstuben als Weihnachtsgeschenke für das Waisenhaus, mit Ferdi besuchten wir alle zwei Wochen eine Obdachlosensiedlung. Im Franziskanerkloster klärte uns Pater Ottokar auf über „das Wunder des Lebens“. In der Christkönig-Kirche übten wir Choralgesänge für die Weihnachtsnacht mit Pater Esch. Der kam nämlich zu diesem Zweck von Köln nach Bochum – und wir pilgerten in der Heiligen Nacht zu ihm hin. Das Kontaktnetz zog sich über die ganze Stadt, unabhängig von Grenzen der Pfarrgemeinden oder der Schulbezirke.&nbsp;
Das Netz bewährte sich auch während meiner Studienzeit. In München, wo ich am Nordfriedhof wohnte, war ich einige Kilometer weit weg von den Freunden in Schwabing. Wenn ich aber gegen Mitternacht meine Folianten geschlossen hatte, konnte ich mich aufs Fahrrad setzen und schauen, ob z.B. bei Norbert in der Clemensstraße noch Licht brannte. Dann haben wir noch miteinander geredet. Als Hermann sich in unserem Südtiroler Skilager das Bein gebrochen hatte, brauchte er jemanden, der ihm die Kohlen aus dem Keller holte. Mit Rolf bin ich oft noch lange in der Nacht hin- und hergegangen: von seiner Bude zu meiner und umgekehrt. Und so fort. In der Millionenstadt waren wir vernetzt. Das Netz hat uns getragen und inspiriert.&nbsp;
Und so ging es später weiter. Zum Beispiel nach Brasilien, wo wir im armen Nordosten des Landes unsern Bundesbruder Paschasio Rettler, Bischof von Bacabal, besuchten. Die Tage bei ihm haben mir viel gegeben.
<b>Der Bund</b>
Was gab dem Netz eine so große Bedeutung? Was war es, das uns verband? Wenn wir das ausdrücken wollten, sprachen wir gern vom „Bund“. In diesem Wort sammelte sich die Erfahrung von frei gesuchter Verbündung, von Freundschaften, von einer Verbundenheit, die uns in unseren Lebensproblemen trug, und auch vom gemeinsamen Ringen um den richtigen Weg.&nbsp;
Zugleich war darin eine spirituelle Quelle zu spüren. Wir ahnten den Gott des Bundes: Er hatte ja mit einem Haufen geflüchteter Sklaven am Sinai einen Bund geschlossen, und so war aus den Flüchtlingen ein Bundesvolk geworden. Dieser Gott hatte sich gezeigt in der Sammlungsbewegung Jesu für die zersprengten Stämme Israels. Und dieser Jesus hinterließ seinen Jüngern ein Versprechen: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ So konnten später, nach seinem katastrophalen Tod, die Jünger einen Erfahrungsraum finden, in dem sie seine Nähe spürten. Und so konnten für uns die Erfahrungen von freundschaftlicher Begegnung, von Streit und Versöhnung im Bund zu spürbaren Zeichen der Nähe Gottes werden.&nbsp;
<b>Der Kreis</b>
Deshalb war für unsere Gruppentreffen der Kreis so wichtig – im Gegensatz zur damals üblichen Frontalaufstellung der Bänke in der Schule und in der Kirche. Unsere Glaubens-Gespräche hießen „Christuskreise“. Aber das galt eigentlich immer: Wir saßen auf Tuchfühlung, konnten uns gegenseitig in die Augen sehen – und ahnten, ohne dass fromme Worte fallen mussten, Christus in unserer Mitte.<br />Als besonders starkes Symbol habe ich aus unseren Zeltlagern die Runde um das nächtliche Feuer in Erinnerung: Ringsum Dunkel, feuchte Kühle, aber in unserer Mitte das Feuer. Lebendig, jede Sekunde in anderer Gestalt, uns anvertraut und zugleich uns wärmend. Wir sangen „vergiss nicht das Feuer, bleib auf der Wacht“, und alles gehörte zusammen: der Kreis, die Wärme, die Verantwortung und das&nbsp;Geheimnis.&nbsp;
Das kam mir wieder in den Sinn, als letztens, am Ende des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, uns der Kollege Leo Karrer mit dem Ruf verabschiedete: „Hütet die Flamme!“ Er kam wohl aus einer ähnlichen Erfahrung. Gerade wenn die Kälte in der Kirche zunahm und wenn die epochalen Zweifel längere Schatten warfen, dann wurde der Kreis zu einem wichtigen Bild unserer Glaubenserfahrung.&nbsp;
Die liturgischen Erneuerungen in der katholischen Kirche, die Wiederentdeckung der Osternacht, vor allem die Wiederentdeckung des Mahlcharakters der Eucharistie, überhaupt das neue Bewusstsein für sinnenfällige Zeichen, zogen sich durch das 20. Jahrhundert hindurch. Unsere Generation hatte das Glück, daran entdeckend und gestaltend mitwirken zu können. So verdichteten sich die Erfahrungen der Gemeinschaft im Kreis auch zu einem neuen Bild der Eucharistie: Die Runde um den Tisch, Christus in unserer Mitte. Im Grunde war es ja die Wiederentdeckung des alten Bildes. Das konnten wir in den zeitgleichen gründlichen Studien zur Geschichte der altchristlichen Liturgie erfreut feststellen.&nbsp;
<b>Die Weggemeinschaft</b>
ND-Familienferien in Südtirol. Rund hundert Leute waren gekommen, aus aller Herren Ländern. Anfangs kannte ich außer den mit mir angereisten Freunden noch niemanden. Aber vom ersten Abend an interessierten wir uns füreinander. Die Meinungen gingen oft weit auseinander, wir stritten über Fragen der Politik, der Pädagogik und, noch heißer, über die Wandlungen im Glauben und in der Pastoral. Wir fuhren alle Geschütze auf, die damals, bald nach dem Konzil, die kirchlichen Diskussionen beherrschten; aber wir gingen nicht zu Bett, ohne vorher zur Versöhnung an der Theke gemeinsam einen Grappa zu trinken. Das Netz hielt.
Aus den Familienferien habe ich auch das Zusammenspiel der Generationen in guter Erinnerung: Großeltern, Eltern, Kinder und dazwischen, besonders wichtig, die älteren Jugendlichen, die als Kinder- und Jugendbetreuer bzw. -betreuerinnen mitmachten. Sie haben das Soziogramm entscheidend mitgeprägt. Veronika las jeden Abend, zunächst für die Kleinen, ein Kapitel aus Michaels Endes „Momo“ vor. Von Abend zu Abend wurde die Zuhörergruppe größer, zum Schluss waren auch die meisten Erwachsenen dabei. Und die Atmosphäre war ähnlich andächtig wie im Gottesdienst. Die abendlichen Gottesdienste wiederum, stundenlang mit Lust und Eifer vorbereitet, waren ähnlich spannend wie Veronikas Vorleserunden. Ansgar, Charlie, Renate dichteten und vertonten neue Gesänge; die Grenzen zwischen dem Gasthaus Alpenrose und der Kirche schienen oft fließend zu sein. Um es mit Vokabeln des alten Hirschberg-Programms zu sagen: „Gnade“ und „Natur“ waren nahe verwandte Welten.
<b>Die Bergwanderungen</b>
Zusammen unterwegs, auf schmalen Pfaden nur einzeln hintereinander, aber immer die anderen im Blick, im Rucksack einen Schluck Wasser oder etwas zu kauen, auch für die anderen. Variationen über dasselbe Geheimnis. Noch heute ist es so: Wenn wir uns in der Osterwoche zum Bundestag treffen, dann darf, bei aller Wertschätzung für liturgische Neuschöpfungen, eins nicht fehlen: das Evangelium von den wandernden Emmaus-Jüngern, die auf ihrer Wanderung den fremd gewordenen Jesus neu entdeckten: „Brannte uns nicht das Herz, als er unterwegs mit uns redete ...?“&nbsp;
<b>Das Muster zieht sich durch</b>
Aus den Ferienbegegnungen erwuchsen die Nachtreffen. Die Jugendlichen hatten es uns vorgemacht: Die erlebnisstarken drei Wochen durften nicht einfach aufhören, die Zeit bis zum nächsten Sommer sollte nicht reine Wartezeit sein. So fand ein erstes Treffen der älteren Jugendlichen an einem Wochenende bei Gellings in Viersen statt; dort war im Keller Platz für zwanzig Isomatten. Die Eltern hielten sich diskret zurück – das entsprach dem damals starken Bedürfnis der Jüngeren, unter sich zu sein, und erzeugte doch gerade Vertrauen und Dankbarkeit. Sofort kamen wieder dichte Gespräche auf. Es ging um persönliche Beziehungen und um grundsätzliche Orientierung: um neue Freundschaften, die inzwischen gewachsen waren, und um Quellen der Hoffnung. Und wieder wurde im Kreis das Brot gebrochen ...
 Tränen beim Abschied. Aber erst nachdem das nächste Treffen vereinbart war. Viele weitere folgten, neue Gruppen entstanden, die von solchen Treffen lebten. Es entstanden ganze Netzwerke, die für manche so etwas wie geistige Heimat wurden.&nbsp;
Von den Jüngeren haben wir Älteren gelernt. In aller Regel treffen wir uns reihum, jeweils in einer Wohnung: So spürt man auch den Alltag der anderen Bundes-Geschwister. Nie wird nur in Erinnerungen geschwelgt, im Vordergrund der Gespräche stehen meist Erfahrungen der Gegenwart. Zum Beispiel die Entwicklung der Kinder, Glück und Unglück der Liebesbeziehungen, Frustrationen und Hoffnungszeichen in der Kirche, manchmal aber auch die gemeinsame Erfahrung des Älterwerdens usw. Immer stärker wird das Bedürfnis, die Feste des Lebens (runde Hochzeitstage) und auch die schweren Tage (Tod und Begräbnis) miteinander zu teilen.
<b>Die Gruppe</b>
Kürzlich war ich zu Gast in einer KMF-Gruppe am Niederrhein, Leute mittleren Alters (wir Alte nennen sie deshalb eine „Jüngeren-Gruppe“). Manche haben eine ND-Geschichte (durch ihre Eltern oder ihre Studienzeit), andere sind von anderswo dazugestoßen z.B. vom CVJM oder den Christlichen Pfadfindern. Etliche engagieren sich in der örtlichen Kirchengemeinde. Jetzt saßen sie hier dicht gedrängt im Kreis, an die zwanzig Leute, einige Klappstühle waren zusätzlich von den Nachbarn ausgeliehen.&nbsp;<br />Ich fragte sie, ob eine bestimmte Spiritualität der Gruppe zu spüren sei, und darüber sprachen wir dann. Was mir zunächst auffiel: Es gab keine Gesprächsleitung; aber alle, die etwas sagen wollten, kamen zu Wort. Alle wurden auch wirklich angehört, oft wurde ihr Anliegen im anschließenden Beitrag sofort aufgegriffen. Hohe Aufmerksamkeit füreinander! Nicht nur bei dem vereinbarten Gespräch des Abends, sondern auch ganz persönlich: „Ich habe das Gefühl: ihr interessiert euch wirklich für mich“, sagte Rita, „ihr fragt mich nach meinen Kindern. Das erlebe ich sonst nirgends.“ Sie sagte es dankbar – und fast erstaunt, dass es so war. 
„Die Leute sagen hier, was sie wirklich denken und empfinden“, das fand Alfons bemerkenswert, „ihre persönlichen Fragen, auch ihre als problematisch empfundenen Ansichten ... Sie machen einem nichts vor ... Sie stehen wirklich dahinter!“ Mehrere betonten den besonderen Reiz der Verschiedenheit in der Gruppe: „Wir kommen aus verschiedenen Richtungen, aber wir lernen, mit den Erfahrungen, Lebensgeschichten und Empfindungen anderer respektvoll umzugehen, und gerade das macht unsere Runde reich.“&nbsp;
Vielleicht liegt darin die besondere Chance der überschaubaren Gruppe: Das Programm motiviert zur gedanklichen Auseinandersetzung, die Begegnung mit den konkreten Lebensgeschichten der Bundesgeschwister zur persönlichen Teilnahme an ihrem individuellen Leben. Und dass beides, oft am selben Abend, zusammenkommt, macht, dass die Theorie nicht so leicht von der Praxis abhebt und zu reinem Stammtisch-Gerede wird, und dass umgekehrt in die Lebenspraxis immer wieder gedankliche Korrekturen, Trost und Ermutigung einfließen.&nbsp;
Manche im Bund, die an ihrem Wohnort so etwas nicht haben, erleben doch Ähnliches auf einem der verschiedenen Treffen, die im Laufe des Jahres stattfinden: Musische Werkwochen, Arbeitskreise, Projektgruppen, Burgwochenenden, Regionaltreffen ... und schließlich auch auf dem Bundeskongress in der Osterwoche. Ich habe es öfters gehört: Man fühlt sich dort sofort angenommen, bekommt einen Vertrauensvorschuss trotz kontroverser Ansichten, begegnet sich auf gleicher Augenhöhe und braucht sich nicht zu genieren, wenn man sich über seine persönlichen Fragen, auch über den eigenen Glauben, verständigen möchte.
<b>Erneuerung</b>
Der Name „Neudeutschland“ klingt heutzutage etwas peinlich. Man muss sich jedes Mal, wenn man ihn einem Außenstehenden erklären möchte, nach zwei Richtungen abgrenzen: nach rechts, gegen den Verdacht deutsch-nationaler Tendenzen, und nach links, gegen die Verwechslung mit der sozialistischen Tageszeitung, die einmal das Zentralorgan der SED war. Deshalb habe ich vor Jahren auch einen Vorschlag unterstützt, der eine Umbenennung vorsah („Neue Welt“). Er fand aber in der Urabstimmung keine Mehrheit. Stattdessen kam später die betont sachliche, vielleicht etwas spröde Benennung „Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen“. Aber immerhin mit dem Zusatz „im Bund Neudeutschland“. Interessant finde ich nun, dass man umgangssprachlich nach wie vor gern vom „ND“ spricht. „Offiziell sind wir Mitglieder in der KMF, aber gefühlt sind wir NDer“, hörte ich kürzlich auf einem Treffen.&nbsp;
Das kann ich – trotz der erwähnten Peinlichkeit – gut nachvollziehen. Vor allem wegen des Stichworts „neu“. Als nämlich der Bund nach der Katastrophe des ersten Weltkrieges gegründet wurde, meinte der Name „Neudeutschland“ ja: ein „anderes“ Deutschland soll werden. Im Gegensatz zu denen, die am liebsten in den alten Bahnen weitergefahren wären, wollte man „Neuland“ betreten. Hier spürt man eine der Quellen, die unseren Bund inspiriert haben: die Jugendbewegung mit ihrem Grundimpuls, etwas Neues hervorzubringen.&nbsp;
Dieser Impuls verband sich allerdings mit der Überzeugung, dass in unserer Geschichte vergessene Schätze ruhen, die neu zu heben sind. Der Pädagoge Walter Rohlfing spricht in seiner Dissertation „Fortschrittsglaube und Zukunftshoffnung im Wilhelminischen Deutschland“ von einem „doppelten Gesicht“ der Jugendbewegung: „ihrer Rückwendung in die Vergangenheit und ihrem Blick in die Zukunft.“ Diese Charakterisierung leuchtet mir ein. Was aber wie ein Widerspruch klingen könnte, das hatte eine plausible Logik: Aus der Rückbesinnung auf die starken alten Wurzeln wuchs die Kraft, die schwächliche Gegenwart zu kritisieren und zu verändern. Die Jugendbewegten zogen durch die Wälder, entdeckten, wie die Romantiker, die Ruinen alter Burgen, sangen neu die vergessenen alten Lieder, und gerade in dieser Begegnung mit den „alten Zeiten“ gewannen sie die Lust am Widerspruch und den Willen zur Erneuerung. In einer als müde, spießig und morbide erlebten Zeit schöpften sie aus den alten Quellen die Kraft zur Gestaltung einer neuen, besseren Welt.&nbsp;
Mir scheint, dieses Muster von Erinnerung und Erneuerung passt gut zu dem, was uns heute beschäftigt, wenn wir an die Zukunft unserer Kirche denken. Das Zweite Vatikanische Konzil begriff die Kirche als wanderndes Volk auf dem Weg: Auf diesem Weg soll die Kirche nicht stehen bleiben, sondern sich immer wieder erneuern, sagte die Kirchenkonstitution des Konzils. Diese Erneuerung geschieht aber nicht nur mit dem Blick auf die Menschen von heute, sondern auch mit dem Rückgriff auf eine Vergangenheit, von der wir meinen, dass sie den christlichen Glauben und die kirchliche Liturgie besser verstand als die trockene neuscholastische Theologie (vor allem Mitte 19. bis Mitte 20. Jh.) und die bis zur Erstarrung durchregulierte nachtridentinische Liturgie. So kann Erinnerung auf neue Wege führen, so vollzieht sich Re-form. Das konnten wir in unseren Tagen sowohl von unseren älteren jugendbewegten Weggefährten als auch von den Pionieren der neueren Theologie lernen.&nbsp;
Es ist nötig, heute daran zu erinnern. Wir erleben ja vielerorts in der Kirche eine lähmende Angst vor Veränderung, sei es aus Sorge um eine als heilig empfundene Tradition, sei es aus Angst vor eigenem Machtverlust. Viele gerade engagierte Kirchenmitglieder sind deswegen frustriert. Ich denke, wir hätten in unserem Bund gute Voraussetzungen, für den weiteren Prozess der Erneuerung einzutreten.
 Gedanklich, weil Erneuerung als ständige Aufgabe zu unserem Programm gehört, und psychologisch, weil wir von unserer Geschichte her trainiert sind, Erneuerung voranzutreiben, auch ohne Aufforderung von einer oberen Instanz, ja manchmal mit dem ausdrücklichen Wissen um den Gegensatz.&nbsp;<br />Ständige Erneuerung – das brauchen wir natürlich auch innerhalb unseres Bundes. Ich habe den Eindruck, dass diese Überzeugung auch bei vielen im ND präsent ist. Nicht zufällig haben wir inzwischen die vierte Fassung unseres Hirschberg-Programms. 
Sehr verändert hat sich das Verhältnis unseres ursprünglich reinen Jungen- und Männerbundes in der Gender-Frage: Frauen wurden gleichberechtigte Mitglieder, eine KMF-Leiterin ist längst keine Sensation mehr. Mit einer gewissen Selbstverständlichkeit wachsen auch evangelische Christen und Christinnen in unsere Gemeinschaft hinein. Und das nicht etwa, weil es uns nicht gelänge, eine vermeintlich bedauerliche Praxis (konfessionsverschiedene Ehen und Freundschaften) aufzuhalten, sondern weil die Überzeugung wächst, dass ökumenische Verbindungen uns gerade bereichern können. Wandlungen können manchmal aufregend sein; aber gerade in ihnen zeigt sich die Kraft zur Erneuerung.&nbsp;
Und immer noch heißt unser Ziel: „Neue Lebensgestaltung in Christus“. In der 2002 aktualisierten Fassung des Hirschberg-Programms wird es so konkretisiert: „Als mündige Christen setzen wir uns ein für eine geschwisterliche Kirche. Wir streiten für die Änderung von Umgangsformen und Gesetzen, die Menschen ausgrenzen und verletzen. Die Mitwirkung an kirchlichen Entscheidungen ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir erstreben die Einheit aller Christen in versöhnter Verschiedenheit ... Die Option für die Armen bestimmt unser Handeln ...“ Da gibt es noch viel zu tun. Aber ich sehe darin nicht einen Grund zum Stöhnen, sondern eine Daueraufgabe, die zu unserer Identität gehört.&nbsp;
<b>Freiheit, Verantwortung</b>
„Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Priester und Laien sind Kennzeichen unseres Bundes“, so oder so ähnlich steht es in allen Fassungen unseres Programms. Das haben wir schon als Jugendliche verstanden – und praktiziert: Wir planten unsere Aktionen zusammen mit dem Gruppenkaplan, wir setzten gegen die intensiven Widerstände eines Gruppenkaplans in aufregenden Diskussionen einen Tanzkurs durch, wir konnten unseren Gruppenkaplan selbst wählen – und konnten ihn auch abwählen. Und bis heute ist es so: Wer in die KMF-Leitung gewählt wird, erhält das Amt, auch ohne jede oberhirtliche Zustimmung.
Das gilt für allen Umgang miteinander. „Unsere Gruppe ist mir sehr wichtig“, sagte eine Bundesschwester, „viele Fragen meines Lebens kann ich hier zur Sprache bringen. Ich kann davon ausgehen, dass sich die anderen dafür interessieren und bereit sind, mitzudenken und mitzutragen; aber nie mithilfe hierarchischer Belehrung. Darin erlebe ich einen Unterschied zu vielen anderen, gerade auch kirchlichen Begegnungsorten, wo persönliche Probleme mit immer schon fest stehenden Normen und aus einer Position von Autorität beantwortet werden.“ Deshalb schätze sie besonders den partnerschaftlichen Umgang miteinander, den sie in ihrer Gruppe erfahre. Das stärke sie in ihrer Verantwortungsbereitschaft – und in ihrer Kraft, ihr Leben zu gestalten.
Markus erzählte, wie er als 17-jähriger Schüler seine KSJ-Gruppe auf überregionalen Treffen zu vertreten hatte. Mit seinem Votum konnte er Entscheidungen herbeiführen, die in der ganzen Region galten. Er spürte die Verantwortung, die ihm anvertraut war. Und er sagt es heute dankbar: So wuchsen Selbstwertgefühl, Lust an der Freiheit, die Freude, mitzuarbeiten und die Fähigkeit, eigenverantwortlich zu entscheiden.&nbsp;
<b>Tankstelle</b>
Vorletztes Jahr kam im Ruhrbistum das Wort „Spirituelle Tankstelle“ auf. Das könnte auch etwas von dem treffen, wie ich den Bund erfahren habe: auftanken und weiterfahren. Ich verdanke ihm wesentliche Inspirationen, aber er hat mich nie exklusiv in Beschlag genommen.&nbsp;
Mit 15 Jahren wurde ich Jungscharführer in unserer neu gegründeten Pfarrei. Es hat mir viel gegeben, ein Dutzend Jungen, die nur wenig jünger waren als ich, auf ihrem Weg von der Volksschule in die Fabrikarbeit begleiten zu können. Einige Muster aus der Jugendbewegung konnte ich dorthin übernehmen: Als der Pfarrer den Jugendlichen wegen Randalierens vier Wochen lang das Jugendheim sperrte, fuhren wir wöchentlich an die Ruhr, genossen die sommerliche Landschaft und sangen: „ob uns der eigene Bruder vergaß, uns geht die Sonne nicht unter“. Währen der fünf Jahre auf meiner ersten Kaplansstelle hatte ich praktisch keinen Kontakt zum ND, so sehr fesselte mich die Arbeit in der Gemeinde. Als aber, mitten in dieser Zeit, die Welle der Achtundsechziger die Jugendlichen erreichte und schwere Auseinandersetzungen in der Pfarrei auslöste, habe ich gespürt, wie gut es war, dass ich gelernt hatte, Widerspruch und Solidarität miteinander zu verbinden.&nbsp;<br />In den Jahrzehnten an der Uni habe ich immer fest in einer Gemeinde mitgearbeitet, davon 25 Jahre in einem sozialen Brennpunkt. Der ND war nicht die einzige Quelle, aus der ich getrunken habe. Aber er hat mich auf den Geschmack gebracht.&nbsp;
<b>Spiritualität?</b>
Soll man in diesem Zusammenhang von „Spiritualität“ sprechen? Die Antwort hängt davon ab, was man unter Spiritualität versteht. Das Wort wird heute ja inflationär und vieldeutig gebraucht. Oft fungiert es als Signal einer religiösen Befreiung. Es steht dann für eine Transzendenz-Suche, die sich losgelöst hat von Kirche und von tradierten Wegen des Glaubens. Ich habe nichts gegen solche Suchwege; aber dieser Begriff hat mich hier nicht geleitet.&nbsp;
Eher das, was man in meiner Studienzeit „geistliches Leben“ nannte. Auch mit diesem Wort verbanden sich allerdings Assoziationen, die mir merkwürdig vorkamen. Zum Beispiel: Geistliches Leben sei ein Ausschnitt aus dem Gesamt-Leben, etwa die Zeit, die ich mit der Bibel-Lesung oder der Anbetung des Allerheiligsten verbringe. Noch problematischer: Ein „geistlicher Mensch“ sei jemand, der sich mit seinen Gedanken mehr im Himmel als in den irdischen Wirklichkeiten aufhalte. (Ich kenne einige solche Typen und höre auch, wie man von ihnen sagt, sie seien „spirituelle Menschen“.) So etwas scheint nicht zu meinem Naturell zu passen, aber auch nicht zu der Art von Frömmigkeit, die ich im ND kennen gelernt habe: „Himmel“ und „Erde“ sollten doch keine Gegensätze sein, „Gnade“ und „Natur“ gehörten doch zusammen.&nbsp;<br />Aber die Frage beschäftigte mich trotzdem: Ich wollte ja Priester werden, oder, wie man damals auch sagte, ein „Geistlicher“. War ich dazu überhaupt fähig? Damals half mir eine Formulierung unseres Bundesbruders Paul Halbe, der als Spiritual am Essener Priesterseminar wirkte: ,„Geistliches Leben“ bedeute: das, was wir tun, „beseelt“ zu tun. Ob Krankenbesuch, persönliches Gespräch, Breviergebet oder die Feier der Eucharistie, bei all dem könne es passieren, dass man es „unbeseelt“ tue: ohne mit dem Herzen dabei zu sein. Es komme aber auf die Achtsamkeit des Herzens an. Das mache den geistlichen Menschen aus.&nbsp;
In diesem Sinn gebrauche ich hier das Wort „Spiritualität“. Es meint nicht einen Sonderbereich des Lebens, den man hin und wieder beträte, um neben vielen anderen auch die religiösen Bedürfnisse zu befriedigen, es meint vielmehr eine vom Geist Gottes inspirierte Grundausrichtung, die sich durch alle Bereiche des Lebens zieht. Dass dabei „Geistliches“ und „Weltliches“ nicht säuberlich voneinander getrennt werden, beruht auf der Überzeugung, dass die Begegnung mit Gott sich in der Begegnung unter Menschen vollzieht. So kann dann ein Bund unter Menschen zum Ort des Gottesbundes werden.<br /><i>Bbr. Prof. Dr. Franz-Josef Nocke ist Professor em. für Systematische Theologie an der Universität Essen und Mitarbeiter im „Karmel Duisburg – Kirche am Innenhafen“.</i>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hat der Glaube bei Jugendlichen eine Chance?</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/hat-der-glaube-bei-jugendlichen-eine-chance-205/</link>
			<description>Zum ersten Mal hat sich der AK Naturwissenschaft und Glaube auf religionspädagogisches Terrain...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 1.5em; color: rgb(68, 68, 68); font-family: 'Arial, Trebuchet MS', Verdana, Helvetica, sans-serif; text-align: left; ">Auf dem Weg vom kindlichen zum jugendlichen und erwachsenen Glaubensverständnis, so Kropac, komme niemand an diesem Konflikt vorbei.&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 1.5em; color: rgb(68, 68, 68); font-family: 'Arial, Trebuchet MS', Verdana, Helvetica, sans-serif; text-align: left; ">&nbsp;Es müsse gerade im Religionsunterricht darum gehen, dass die nachwachsende Generation ein zugleich konstruktives wie kritisches Verhältnis zur Naturwissenschaft entwickle. Nicht nur der Glaube lebe von uneinholbaren Voraussetzungen, sondern auch die Naturwissenschaften. Auch diese seien weltanschaulich und biographisch eingebettet.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 1.5em; color: rgb(68, 68, 68); font-family: 'Arial, Trebuchet MS', Verdana, Helvetica, sans-serif; text-align: left; ">Im zweiten Teil der Tagung berichteten Religionslehrerinnen und Religionslehrer sowie Dr. Franz Hauber, der seit Langem in der bayerischen Lehrerfortbildung tätig ist, aus ihrer Arbeit. Die Tagung wird im Juni-Hirschberg dokumentiert.</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 1.5em; color: rgb(68, 68, 68); font-family: 'Arial, Trebuchet MS', Verdana, Helvetica, sans-serif; text-align: left; ">Im Juni 2012 richtet der Arbeitskreis Naturwissenschaft und Glaube zusammen mit der Region Franken und der Guardini-Stiftung eine Wochenendveranstaltung in der Abtei Münsterschwarzach zum Thema „Faszination Kosmos“ aus. Abweichend vom bisherigen Turnus trifft sich der AK dann erst im Juni 2013 (!) in Oberwesel. Dabei werden aktuelle Entwicklungen auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz im Mittelpunkt stehen. Werden Bewusstsein und Geist technisch reproduzierbar und was heißt das für unser christliches Selbstverständnis?</p>
<p style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 1em; margin-left: 0px; padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; line-height: 1.5em; color: rgb(68, 68, 68); font-family: 'Arial, Trebuchet MS', Verdana, Helvetica, sans-serif; text-align: left; ">Kurt Schanné</p>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Herbergseltern auf der Neuerburg </title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/neue-herbergseltern-auf-der-neuerburg-203/</link>
			<description>Abschied und Neuanfang. 28 Jahre lang haben Elisabeth und Reinhard Dichter-Hallwachs die Neuerburg...</description>
			<content:encoded><![CDATA[In einem feierlichen Festakt wurden die alten Herbergseltern am 11. Dezember&nbsp;verabschiedet. Dabei wurden ihre großen Verdienste gewürdigt, sowohl durch Vertreter des Bundes Neudeutschland wie der Stadt Neuerburg: das Pächterehepaar hat die Burg zu einem äußerst attraktiven Ort für Jugendgruppen, Schulklassen und Einzelbesucher gemacht.&nbsp;
Mit hohem Engagement und vielen neuen Angeboten konnten&nbsp;sie die Übernachtungszahlen auf über 10 000 Übernachtungen im Jahr steigern.
Sonja und Volker Krump, die Nachfolger, stammen&nbsp;&nbsp;beide aus der Nähe von&nbsp;Neuerburg und werden am&nbsp;&nbsp;1. Januar&nbsp;2012 ihre Arbeit aufnehmen.
Die Jugendburg bietet ca. 80 Übernachtungsplätze an, überwiegend in Mehrbettzimmern. Aber auch Einzelpersonen – z.B. Pilger auf dem Jakobsweg – können dort übernachten. Der Tagessatz für Jugendliche beträgt z. Z. 26,50 €.]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 23:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauenquote für die Kirche</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/frauenquote-fuer-die-kirche-202/</link>
			<description>Brauchen wir eine Frauenquote für die Kirche? –  als Chance, dass die Nachfolge P. Langendörfers...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Mitgliedervollversammlung des ZdK, die vor kurzem in Bonn tagte, beschäftigte sich ausführlich mit der&nbsp;Situation der Frau in unserer Kirche, klammerte aber die Frage der Priesterweihe von Frauen aus. Gleichwohl war den meisten Mitgliedern wohl klar, dass nicht zuletzt wegen der menschlichen und gesellschaftlichen Gleichberechtigung der Frau in absehbarer Zeit kein Weg um die Frauenordination herumführt, wollen&nbsp;wir den Anschluss an den kulturellen Fortschritt nicht verlieren.</div>
<div>Es gibt vor allem pastorale Gründe für eine&nbsp;solche Änderung der Zugangsbestimmungen zum Priesteramt. So ist beispielsweise eine Seelsorge, die alle&nbsp;erreichen soll, angesichts des ständig zunehmenden &nbsp;Priestermangels ohne die Weihe von Frauen nicht&nbsp;mehr möglich. Die Entscheidung von Papst Johannes Paul II., die Kirche könne Frauen nicht zu Priestern&nbsp;weihen, und das Verbot, diese Frage auch nur zu erörtern, hemmen im Moment noch die weitere Diskussion. Viele Theologen bezweifeln die Stichhaltigkeit der Argumente, die Johannes Paul II. für seine Entscheidung angeführt hat. Viele sind auch nicht davon überzeugt, dass es sich bei diesem Verbot um eine&nbsp;„lehramtliche“ Entscheidung handelt, wie es Bischof Overbeck vor kurzem in Mannheim behauptete. Es besteht also dringender Diskussionsbedarf.&nbsp;</div>
<div>Die ZdK-Mitglieder haben sich aber in einer Entschließung dafür eingesetzt, Frauen zu Diakoninnen zu weihen. Damit greifen sie ein altes Anliegen der deutschen Katholiken wieder auf. Bekanntlich haben bereits die&nbsp;Delegierten der Würzburger Synode 1975 dieses Problem dem Vatikan vorgetragen, auf seine Antwort warten wir bis heute - also mehr als 35 Jahre. Dabei wollten die deutschen Katholiken das Amt des Diakons</div>
<div>nicht als eine Durchgangsstufe auf dem Weg zur Priesterweihe verstehen; der Auftrag aller Christinnen und&nbsp;Christen zur Diakonie - so formulieren sie heute – bilde sich im sakramentalen Diakonat ab. Deshalb seien&nbsp;Frauen als Diakoninnen unverzichtbar. Ein legitimes Anliegen. Warum der Sekretär der&nbsp;Deutschen Bischofskonferenz umgehend diese Einsicht ablehnte und dabei den Vorwurf erhob, das ZdK&nbsp;belaste mit dieser Stellungnahme den „Gesprächsprozess“ ( das ist die neue Bezeichnung, die die Bischöfe&nbsp;dem Dialogprozess gegeben haben ), ist unverständlich.</div>
<div>&nbsp;&nbsp;Unsere Bischöfe sind durch das Votum des ZdK gefordert. Die Vollversammlung hat in ihrer Entschließung &nbsp;die Verlautbarung der Deutschen Bischofskonferenz von 1981 aufgegriffen, in der es u.a. heißt: „Die Kirche&nbsp;soll Modell für das gleichwertige und partnerschaftliche Zusammenleben und –wirken von Männern und&nbsp;Frauen sein“, und festgestellt, dass auch der Anteil der Frauen an den kirchlichen Führungsämtern dazu&nbsp;noch viel zu gering sei. Es ist also an der Zeit, dass die Bischöfe die kirchlichen Positionen dahingehend&nbsp;überprüfen, welche noch mit Geistlichen besetzt werden müssen und welche demnächst sozusagen als „k.u.“ ( künftig umzuwandeln ) ausgewiesen werden können.&nbsp;
Diejenigen &nbsp;Stellen, die &nbsp;auch &nbsp;Laien offenstehen,&nbsp;sollten zunehmend mit Frauen &nbsp;besetzt werden. Und davon &nbsp;gibt es mehr als erwartet. So hat dieser Tage&nbsp;die Schweizer Bischofskonferenz einen Laien als Generalsekretär eingesetzt. Wäre es so abwegig, dass in&nbsp;der Nachfolge von P. Langendörfer SJ eine Frau dieses Amt übernähme? Auch die „Hirtensorge an Laien“ &nbsp;im Rahmen des can 517 CIC können Frauen übernehmen. Das sind Maßnahmen, für die allein die Ortskirchen die Verantwortung tragen. &nbsp;</div>
<div>Die Bischofskonferenz könnte sich auf eine Frauenquote verständigen. Ich hoffe aber, die Bischöfe werden&nbsp;von sich aus auch ohne eine „Quote“ Wege und Möglichkeiten sehen, durch Übertragung von Ämtern, für&nbsp;die keine Weihe notwendig ist, das „gleichwertige und partnerschaftliche Zusammenwirken von Frauen und&nbsp;Männern“ zu fördern und Frauen entsprechend ihren Berufungen, Qualifikationen, Kompetenzen, ihrer Zahl&nbsp;und ihren Charismen bei der Besetzung kirchlicher Führungspositionen zu beteiligen. Die Bischöfe hätten&nbsp;damit die Gelegenheit, ihre häufig geäußerte Wertschätzung der Arbeit der Frauen in unserer Kirche wirklich&nbsp;zu realisieren. &nbsp; &nbsp; &nbsp;</div>
<div>(Rolf Eilers)&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;
<link 178 - internal-link>Zum aktuell-Beitrag</link>
</div>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Theologie des 20. Jahrhunderts</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/theologie-des-20-jahrhunderts-197/</link>
			<description>Der Arbeitskreis Christliches Leben begab sich jetzt auf eine theologische Reise durch das 20....</description>
			<content:encoded><![CDATA[In ihren Erlebnissen, Überzeugungen und Worten wurde ihr theologisches Denken greifbar: Tiefes Vertrauen und innige Verbundenheit über die Gefängnismauern hinweg zwischen Dietrich Bonhoeffer und Maria von Wedemeyer. Philipp Melanchton: Der ruhige Gegenpol Luthers und die Liebe zum Wort der Schrift.
Ein politischer Theologe schreibt eine kirchliche Dogmatik - Karl Barth und zuletzt eine Mystik, die nach dem Tod Gottes kommt - Dorothee Sölle (nach Ausschwitz). Eingeführt durch die Lesung der Briefe Bonhoeffers, vertieft durch die erzählenden und interpretierenden Vorträge von Marten Marquardt und beschienen von sonnigem Herbstlicht war das Wochenende eine nachdenkliche - und nachts dann auch fröhliche - Zeit des Diskutierens, Zuhörens, Spazierens und (nicht nur Gottesdienst) Feierns.<br /><i>P. Tobias Specker SJ</i>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 21:37:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SingeNDe KMF - ein toller Spaß</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/singende-kmf-ein-toller-spass-193/</link>
			<description>Die Idee war zwei Jahre alt, Rita Wermes aus Kempen hatte sie in den Dolomiten. Jetzt wurde sie auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es war ein gemischter Chor – mit Sängern von fünf Jahren bis 75. „Singen macht Spaß“, sangen und tanzten sie am 3. Oktober&nbsp;im Dülmener&nbsp;Anna-Katharinenstift. Georg Breitkopf, Pädagoge der Behinderten-Einrichtung,&nbsp;war begeistert: „Das sind Leute, die harmonieren. Das klingt nicht nach einem Projektchor für ein Wochenende.“ 
  Doch das war’s trotzdem. Die KMF hatte zum Chor-Wochenende eingeladen. Was Bewohner und Gäste auf der Karthaus hörten, war der Sound von drei konzentrierten Probetagen. 
Knapp 70 Teilnehmer waren von Potsdam bis Stuttgart zum Halterner Annaberg angereist. Nur Angelika Heidtmann von der Dülmener KMF-Gruppe radelte mit dem Fahrrad an.   In Dülmen gibt es drei KMF-Gruppen, Heidtmann hatte den Gästen Logis und Konzertraum vermittelt. „Wir sind durch die ganze Republik angereist“, schwärmte Dorothee Rettenmayr aus Schwäbisch Gmünd, „es war hier wirklich nur entzückend.“ 
  Für die gute Laune sorgten die musikalischen Leiter, Rita Wermes aus Kempen und Gabriel  Heun aus Frankfurt. Die Idee zum Musik-Wochenende hatten sie vor zwei Jahren beim Wandern in den Dolomiten. Aber ein freies Wochenende zu finden, war schwer. Rita&nbsp; Wermes leitet auch&nbsp;noch einen Chor, mit dem sie nächstes Wochenende probt: „Da bleibt kaum Zeit.“ 
  Auch der Nachwuchs sang und tanzte mit. „Die haben ihre Choreografie selbst erarbeitet“, sagt Kinderchorleiter Gabriel Heun. Im übrigen bewegte sich das Chorprogramm vom lateinischen Choral übers plattdeutsche Liebeslied bis zu A-Capella-Songs von den Wise Guys. Auch für sporadische Musiker war was dabei. Jürgen Baumann aus Bonn war der Mann im Bass: „Klasse – eine neue Erfahrung.“ Das Beste für den Chorsänger: Seine drei Jungs von fünf bis elf Jahren waren musikalisch dauerbeschäftigt. 
Ob  sie noch mal wiederkommen wollen, beantworteten die jungen Sänger sofort. Carlotta Hug (11) aus Stuttgart: „Natürlich, wir wollen uns ja alle wiedersehen.“   Das nächste Treffen wird es erst 2014 geben. Dann sorgt der Tag der Deutschen Einheit wieder für ein langes Wochenende. Für Gabriel Heun steht schon fest: „Ich bin dabei.“ 
GÜNTER BENNING&nbsp;
Bei Youtube gibt es ein Video über das Wochenende:
<link http://www.youtube.com/embed/iyaOXZQ1aos _blank external-link-new-window>www.youtube.com/embed/iyaOXZQ1aos</link>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Gesprächsforum der Deutschen Bischofskonferenz in Mannheim vom 8. - 9. Juli 2011</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/gespraechsforum-der-deutschen-bischofskonferenz-in-mannheim-vom-8-9-juli-2011-199/</link>
			<description>Am 8. und 9. Juli 2011 fand im Kongresszentrum Rosengarten in Mannheim die Auftaktveranstaltung „Im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Ablauf und die Arbeitsergebnisse der zweitägigen Veranstaltung sind dokumentiert:]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 19:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Architekturpreis für Christian Taufenbach</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/architekturpreis-fuer-christian-taufenbach-182/</link>
			<description>Für die neugestaltete Klosterkirche Abtei Neuburg bei Heidelberg erhält Christian Taufenbach heute...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die neugestaltete Klosterkirche Abtei Neuburg bei Heidelberg erhält Christian Taufenbach heute die Hugo-Häring-Auszeichnung 2011. Gleichzeitig werden die Benediktiner als Bauherren ausgezeichnet. Alle drei Jahre verleiht der Landesverband Baden-Württemberg im Bund Deutscher Architekten diesen Preis. 
Die neu gestaltete Benediktinerkirche solle, erläutert Taufenbach das Konzept, „kein ‚Haus voll Glorie’ sein, sondern ein zurückhaltender Träger für das Geschehen in ihr. Der Raum verbinde mönchische Bescheidenheit mit würdevoller Ruhe, um Gott zu suchen und zu finden.
Dabei verfolgte der Heidelberger Architekt und Bundesbruder den Leitgedanken „unvermischt und ungetrennt“.&nbsp; Die sakramentalen Orte wurden völlig neu gestaltet. Über den ortstypischen Sandstein gelegt, fasst der Dielenboden nun die feiernde Gemeinde mit dem Altar und dem Ort der Verkündigung zusammen, statt wie der Mönchschor früher die Hierarchie zu akzentuieren. Durch die freihängende Orgelempore konnte dem Raum seine ursprüngliche, bergende Kraft wiedergegeben werden. ]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 09:01:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Vier Märtyrer des Widerstandes und Zeugen der Ökumene</title>
			<link>http://www.kmf-net.de/news/newsdetails/vier-maertyrer-des-widerstandes-und-zeugen-der-oekumene-181/</link>
			<description>Mit einem festlichen Gottesdienst in Lübeck wurde die Seligsprechung von Hermann Lange, Eduard...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit einem festlichen Gottesdienst in Lübeck wurde die Seligsprechung von Hermann Lange, Eduard Müller und Johannes Prassek gefeiert. Gleichzeitig wurde ihrem evangelischen Mitpfarrer Karl Friedrich Stellbrink ehrenvoll gedacht. Zusammen hatten die vier Geistlichen Widerstand gegen das NS-Regime geleistet und waren November 1943 hingerichtet worden. Hermann Lange war in der Jugend stark von der ND-Gruppenarbeit in Leer geprägt worden. Die ältesten Mitglieder in der <link 86 - internal-link>KMF-Region Hamburg-Osnabrück</link> können sich noch an ihn erinnern und waren nach Lübeck gekommen.
Neben ihrer Zivilcourage würdigten alle Laudatoren das ökumenische Verständnis der Glaubenzeugen. Bei ihnen zeige sich, so der Bischof der Nordelbischen Kirche Gerhard Ulrich, dass das Verbindende unter den Christen sei stärker als das Trennende. 
„Das Blut der Märtyrer, das unter dem Fallbeil zusammenfloss, ist zum Samenkorn der Ökumene geworden“, erklärte Kardinal Walter Kasper in seiner Festpredigt. Die Spaltung der Kirche mache sie unglaubwürdig. Der frühere Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen bezeichnete die Kirchenspaltung&nbsp;mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen als „Skandal“.
Für den ND gratulierte Bundesmeister Karl-Heinz Paulus und akzentuiert die Vorbildfunktion Hermann Langes gerade auch für die Jüngeren im ND: 
<ul><li>weil er als mutiger und furchtloser Zeuge für die Wahrheit eintrat, obwohl er wusste,<span> </span>dass in menschenverachtenden Diktaturen diese auszusprechen zum Tod führen kann.</li><li>weil er schon 1943 aussprach, was Papst Johannes Paul II<span>&nbsp;&nbsp; </span>60 Jahre später sagte,&nbsp;<span> </span>dass nämlich jeder Krieg ein großes Übel ist.</li><li>weil die vier Lübecker Märtyrer sich nicht als „klassische“ Widerstandgruppe verstanden, aber durch ihren <span>&nbsp;</span>gemeinsam erlittenen Tod die heute selbstverständliche&nbsp;<span></span>ökumenische Zusammenarbeit vorbereitet haben, die ein hohes Gut ist und aktiv<span> </span>gelebt werden muss.</li></ul>
<b>Mehr zu den</b> <link http://www.luebeckermaertyrer.de/de/index.html - external-link-new-window>Lübecker Märtyrern</link>]]></content:encoded>
			<category>Kurzmeldung</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 26 Jun 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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