Leitungsteam
Gert Lohschelder ( Sprecher)
Kreuzhofstraße 67
47533 Kleve-Kellen
Tel.: 0 28 21 / 9 35 79
Dirk Heine
Am Viktorstift 7
55130 Mainz
Tel.: 0 61 31 / 83 95 54
Cläre Hillermann
Lindenweg 6
48249 Dülmen
Tel.: 0 25 94 / 39 51
Dr. Rudolf Walter
Heidelberger Ring 8 B
67227 Frankenthal
Tel.: 0 62 33 / 66 73 07
'aktuell'-Redaktion:
Dr. Rolf Eilers
Gerhard-Rohlfs-Straße 7
53173 Bonn - Bad Godesberg
Tel.: 02 28 / 35 24 49
Fax: 02 28 / 9 25 95 46
E-Mail: Eilers-Rolf@t-online.de
Die Mitgliedschaft im Arbeitskreis ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über die KMF-Geschäftsstelle in Köln, Tel 0221 / 94201850
Voll verantwortlich im Leben,
ohnmächtig in der Kirche?

Da gibt's doch was...
Natürlich!
Ein gemeinsames Wochenende mündiger Christen!

Darum geht‘s:
Stuttgart 21, Schulreform in Hamburg, Bologna-Reform, AKW-Laufzeiten…
In der Gesellschaft brodelt es. Nahm über Jahrzehnte (nur) die Wahlbeteiligung ab, gibt es jetzt offenen Protest aus der Mitte der Bevölkerung.
Selbst Politiker konstatieren: Es wächst die Entfremdung zwischen Bevölkerung und etablierter Politik. Journalisten sprechen von Parallelwelten der etablierten Machteliten einerseits und der Bürger andererseits.
Und in der Kirche?
In der Kirche ist eine ähnliche Abkoppelung des Christenvolkes von Papst und Bischöfen zu beobachten. Autistisches Verhalten »oben«: Angst vor weltoffener Theologie, eine lebensferne Sexuallehre, Stillstand in der Ökumene, Ausschluss der Frauen, starre Machtstrukturen...
Nach wie vor gibt es zwei Stände in der Kirche:
Kleriker und Laien: die einen haben das Sagen, die anderen das Schweigen.
Grund – für Denk - und Diskussionsverbote?
Grund – für intransparente Entscheidungen?
Grund – für eine starre Macht- und Herrschaftsstruktur?
Grund für neues Handeln!
Autoritätsfromme Kirchenmitglieder sind in unserer offenen Gesellschaft längst zu mündigen Kirchenbürgern geworden...

Wir laden Euch ein,
mit uns Wege zu suchen,
wie mündige Kirchenbürger heute
denkend und handelnd
ihren Glauben leben können
in lebendiger christlicher Gemeinschaft:
teilend und teilhabend.
Wir kommen zusammen
● Wir lassen unsere Lebenserfahrungen zur Sprache kommen.
● Wir hören auf die Fragen der Jüngeren und achten auf die Enttäuschungen und Hoffnungen der Älteren.
● Wir tauschen uns aus über die Nähe und Ferne Gottes in unserem Leben.
● Wir fragen nach dem Sinn des Evangeliums für uns heute.
● Wir spielen das Leben und den Glauben mal durch.
● Wir lachen über unsere Kleinkariertheit und den Größenwahn von anderen.
● Wir überlegen gemeinsam und jeder für sich: Was ist als nächstes zu tun?
● Wir teilen miteinander Brot und Wein.
● Wir sind zusammen bei Essen und Trinken, Liedern, Gebeten, Reflexion – und mit Vergnügen.
● Wir ermächtigen uns zur Verantwortung für uns und für andere.
● Wir machen den nächsten Schritt...

Unser Programm
Freitag, ab 17:00 Uhr
● Ankommen, Abendessen
● Austausch: Lebenserfahrungen im Gespräch
●... und ein gutes Glas Wein
Samstag
● Frühstück, Morgenimpuls
● Bibelgesprächskreise und kreative Übertragungen ins Heute
● Mittagessen, Pause, Kaffee und Kuchen
● Impulse: Den Glauben vollmächtig leben...
mit Ferdinand Kerstiens, Jutta Lehnert und Cläre Hillermann
● Austausch und Umsetzungen
● In Gruppen: Wie geht es weiter:
im Alltag,
im AK,
in der KMF,
mit uns?
● Abendessen und dann
● (Kirchen-)Kabarett mit Heri Lehnert: »Was hinkt, läuft noch«
Sonntag
● Gemeinsame Eucharistiefeier
mit Pfr. Ferdinand Kerstiens, mit unseren Bibeldeutungen und unser aller Teilhabe
● Mittagessen und
● Mitgliederversammlung des
AK »Erneuerung der Kirche« (fakultativ)
Schluss: 14:00 Uhr

Voll verantwortlich im Leben,
ohnmächtig in der Kirche?!
● Ein Wochenende für Glaubende, Zweifelnde, Engagierte, Suchende, Ratlose,
Junge, Alte, Familien, Paare, Passanten, Einzelgänger, Bundesgeschwister
und andere nette Menschen: herzlich willkommen!
● veranstaltet von einem sich erneuernden AK »Erneuerung der Kirche« in der KMF
● vom 11. bis 13. November 2011
● im Jugendgästehaus Oberwesel
● mit Kinderbetreuung
● zum Preis von
90 Euro für alle KMF- und Heliand-Mitglieder,
110 Euro für alle willkommenen Gäste,
45 Euro für Jugendliche und KSJ‘ler,
1 Euro für Kinder und 20 Euro EZ-Zuschlag
● Anmeldungen bis zum 10. Oktober bei der
KMF-Geschäftsstelle
Gabelsbergerstraße 19
50674 Köln
Fon: 0221 – 94 20 18 50
Fax: 0221 – 94 20 18 99
oder hier
Ein wirklicher Dialog verläuft offen, schafft Vertrauen und zielt auf Veränderung
Den jüngsten Einschätzungen des ZdK-Präsidenten Alois Glück zum Dialogprozess in der katholischen Kirche könne er voll und ganz beipflichten, erklärt der Ak-Sprecher Gert Lohschelder. Das Signal, einen neuen Aufbruch zu wagen, bestätige den Arbeitskreis und ermutige ihn bei seinen Aktivitäten.
Vor der Vollversammlung des Zentralkomitees in Erfurt hatte Glück am 13. Mai gesagt, ein echter „Dialog sei eine Haltung, zu der zuhören, ernst nehmen, Bereitschaft zur Veränderung gehöre“; er machte ferner deutlich, dass „die Vertiefung des Glaubens und die Reform von Strukturen keinen Gegensatz darstellten“.
Mit dem Jahrestreffen im November „Voll verantwortlich im Leben! - ohnmächtig in der Kirche?“ liege der Arbeitskreis genau auf der Linie des ZdK-Präsidenten, freut sich das Sprecherteam. Glück moniert die Entmündigung der Laien, wenn er feststellt: „In beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Zusammenhängen wird von ihnen Mündigkeit, Eigenständigkeit und Selbstverantwortung erwartet, im Raum der Kirche aber erfahren sie sich gleichzeitig als Objekt einer Leitung und Belehrung, auf die sie keinerlei Einfluss haben und die zu oft nur sehr zögerlich zu Gesprächen bereit ist“.
Von der Arbeitskreistagung zwischen dem 11. und 13. November 2011 im Jugendgästehaus in Oberwesel und auch vom KMF-Kongress 2012 in Münster werden deutliche Zeichen der aufbrechenden Veränderung ausgehen: Alle sind zur Beteiligung aufgerufen, die kritischen Punkte zu debattieren – hierzu hat das ZdK eine neue Homepage eingerichtet: www.einen-neuen-Aufbruch-wagen.de. Gehen wir das Wagnis ein – „mit Mut und Gelassenheit“. ( Zitate aus der Presserklärung zur Vollversammlung des ZdK )
Zum Beginn des Zukunftsgespräches in der katholischen Kirche Deutschlands
Erklärung des Arbeitskreises "Erneuerung der Kirche" in der KMF
Bad Honnef, 7. November 2010
In der vergangenen Woche hat sich die „Gemeinsame Konferenz“ von Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zu einem ersten Gespräch über den Weg unserer Kirche in die Zukunft getroffen. Der AK „Erneuerung der Kirche“ in der Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen (KMF im ND) hat auf seiner Jahresversammlung vom 5. - 7. November 2010 die ersten Ergebnisse dieses Treffens besprochen.
Wir begrüßen ausdrücklich das Ziel der bevorstehenden Gespräche, „den Begriff einer den Menschen dienenden Kirche in die Realität umzusetzen“. Diese Absicht entspricht in unserem Verständnis der Aufforderung der französischen Bischöfe an ihre Gläubigen: „proposer la foi dans la société actuelle“ - Den Glauben anbieten den Menschen unserer Zeit.
Wir haben uns darüber gefreut, dass der Präsident des ZdK, Alois Glück, dieses Treffen als einen ersten Schritt in einem l ä n g e r e n Gesprächsprozess bezeichnet hat. Das gibt ausreichend Zeit, die Gläubigen über den Fortgang der Beratungen zu informieren, ihre Vorschläge zu hören und aufzunehmen. Wir sind bereit, an diesem Beratungsprozess teilzunehmen.
Wir teilen die von Erzbischof Zollitsch besonders betonte Überzeugung von der Mitverantwortlichkeit der Laien für die Entwicklung unserer Kirche in Deutschland. Für uns heißt das, dass Laien und Geistliche gemeinsam Verantwortung tragen. Wir erwarten daher einen durchgehend transparenten Beratungsprozess.
Die „Gemeinsame Konferenz“ will zwei „Projekte“ verfolgen: „Die Präsenz der Kirche in Gesellschaft und Staat“ und „Das Zusammenwirken von Priestern und Laien in der Kirche“. Wir erwarten, dass die vorgesehenen Arbeitsgruppen zügig gebildet und dass bei ihrer Zusammensetzung die unterschiedlichen Strömungen im deutschen Katholizismus berücksichtigt werden.
Wir wiederholen abschließend den letzten Satz des Briefes, den der KMF-Rat Erzbischof Zollitsch und ZdK-Präsident Glück übermittelt hat: „Wir schreiben Ihnen diesen Brief aus Sorge um den gegenwärtigen Zustand der Kirche, der wir uns zugehörig fühlen, und mit dem Angebot, an dem Gespräch aktiv teilzunehmen.“
Unsere Sorgen sind geringer, unsere Hoffnungen größer geworden.
Erneuerung der Kirche - Selbstverständnis
Wir orientieren uns
an dem Leitbild einer geschwisterlichen, barmherzigen und weltoffenen Kirche, zu dem sich unser Bund im Hirschbergprogramm bekennt.
Wir setzen uns ein
für ein erneuertes Glaubensbewusstsein und für notwendige Reformen in der Kirche, der es aufgetragen ist, sich beständig zu erneuern.
Wir wollen eine Kirche mitgestalten,
die auch in ihren Strukturen ein glaubwürdiges Zeugnis für die Botschaft des Evangeliums gibt. Denn "wenn die Kirche nicht den Mut hat, ihre eigenen Strukturen zu reformieren, wird sie niemals die moralische Kraft haben, die Strukturen der Gesellschaft zu kritisieren." ( Dom Hélder Câmara )
Wir wollen daher eine Kirche auf dem Wege
* zum Primat des Gewissens
* zur Mitverantwortung und Mitwirkung Aller für das Leben der Kirche
* zur Gleichberechtigung der Frau in allen Bereichen von Kirche und Gesellschaft
* zur Überwindung aller im Dienst am Heil der Menschen nicht notwendigen Machtstrukturen
* zur Vereinbarkeit von priesterlicher und ehelicher Lebensform
* zur Einheit der Christen in Vielfalt mit dem Ziel der Tischgemeinschaft der christlichen Konfessionen
* zum Dialog auch mit Menschen nichtchristlicher Glaubensüberzeugungen
Wir wollen einen Bund
der die Kirche auf diesem Weg begleitet und mit eigenen Initiativen und Impulsen den Erneuerungsprozess fördert.
Wie wir arbeiten
Wir erarbeiten und diskutieren zentrale Themen des Glaubens in unserer Zeit, wie z.B. Zukunft der Gemeinde - Religiöse Sprache - Ökumene wohin? - Wie heute von Gott reden?
Diese Themen beraten wir auf unseren Jahrestreffen, leiten die Ergebnisse an die Mitglieder weiter und veröffentlichen sie in unserer Verbandszeitschrift 'HIRSCHBERG'.
Wir beziehen Stellung zu aktuellen Fragen der Kirchenpolitik und der Gemeindepastoral, so z.B. zum Sendschreiben 'Dominus Jesus', zum Verbleib in der staatlichen Schwangerschaftskonfliktberatung, zur Gemeinsamen Mahlfeier auf dem Ökumenischen Kirchentag.
Wir informieren die Mitglieder des Arbeitskreises durch unser Mitteilungsblatt 'aktuell'.


